Thursday, August 19, 2004

Grmbl...In eigener Sache...

Man merkt, ich komme in letzter Zeit nicht so ganz aus dem Allerwertesten....is mir sehr peinlich, hat aber auch seinen guten Grund:
Mir fehlen die Ideen.....argh!
Jeden Tag über nen Heiligen zu schreiben, na ja, is die Mühe nich wert. Der geneigte Leser is wahrscheinlich eh im Besitz eines Heiligenlexikons oder kann auf www.heiligenlexikon.de gehen. Und soweit mir nix sinnvolles einfällt, werde ich genau das schreiben:

GAR NISCHT.

Aber ihr könnt mir ja ne E-Mail schicken, um mich zu inspirieren!

Gott segne Euch
FingO

Tuesday, July 20, 2004

Margareta von Antiochien

Ende drittes Jahrhundert erblickte sie das Licht der Welt in Antiochia/Pisidien als Sohn eines heidnischen Priesters. Von ihrer Amme wurde sie im christlichen Glauben unterwiesen, was dem Heidenheini natürlich nicht so recht war; er denunzierte seine Tochter beim Stadtpräfekten. Der übergab sie den Richtern, die "scharf auf sie" waren. Als gute Schülering ihrer christlichen Amme verteidigte sie natürlich ihre Reinheit, weshalb sie grausam gefoltert werden solle. Jedoch konnten ihr die Marterwerkzeuge, die Flammen, die Grausamkeit der Henker nichts anhaben, wodurch das Volk Christus als Herrn der Welt erkannte.
Darob wurden die Richter so zornig, daß sie alle enthaupten ließen.
Margareta jedoch betete noch vor ihrem Tod darum, daß alle, die sie um Hilfe anflehten, auch sie bekämen, vor allem die Frauen in Kindsnöten.
Im Gefängnis erschien ihr vor dem Tod mehrmals der Satan als großer Drache, und versuchte, sie zu verschlingen, sie jedoch vertrieb den Teufel mit dem Zeichen des Kreuzes - ein großes Zeugnis von der Macht des Kreuzes!

Jahrhunderte später war ihre Stimme eine von denen, die Jeanne d'Arc auf ihr Lebenswerk vorbereiteten.

Sie ist Patronin der Bauern, Jungfrauen, Ammen, Mädchen, Gebärenden und unfruchtbaren Ehefrauen.

Sie wird um Hilfe gebeten bei schweren Geburten, Gesichtskrankheiten und Wunden und gegen Unfruchtbarkeit

Thursday, July 15, 2004

In July in 99.....

the holy city was stormed and won
JERUSALEM WAS FREE!
We thank the Lord for our glory!

So singen die Leutz von Hammerfall im Lied steel meets steel, und heute ists genau 905 Jahre her, daß die Truppen der Christen Jerusalem wiedereroberten.
Wieso ich das sage? "Das ist doch so brutal!" Stimmt. höhö... Nein, es hat auch einen anderen Grund. Ja, es stimmt, die Kreuzfahrer sind wie Bestien rumgetobt, und auch wenn die sarazenen sich vorher auch nicht gerade besser verhielten (siehe Peter der Einsiedler!), aus christlicher sicht haben sie sich versündigt.
Jedoch muß ich sagen, DAMALS BEDEUTETE DEN LEUTEN DER GLAUBE NOCH WAS! Sie waren dafür bereit, in ein fernes Land und eine ungewisse Zukunft zu ziehen, Hunger, Krankheit, vielleicht den Tod oder das Schicksal der Sklaverei auf sich zu nehmen. Wer ist denn heute, in unserer Weichwaschkultur noch dazu bereit? Nun, leider Gottes (mit allem Negativen dazu) bspw. die Radikalo-Moslems. Und sie haben in einer Hinsicht Erfolg: Es gibt Jugendliche, die auf sie fliegen, weil sie "stark" aussehen.

Ich will nicht, daß es ein christl. El-Quaida-Äquivalent gibt - Gott bewahre! Aber eine wahrhaft christliche Antwort sind wir nicht nur Gott, sondern auch uns selbst und der Welt schuldig. Wie sie aussehen sollte? Nun, jedenfalls zum Glauben, zur Kirche, zur Geschichte der Kirche stehen! auch in der Öffentlichkeit! an sich dürfte uns das bei unserem reichem Glauben, unserer wunderbaren Kirche und einer Geschichte mit massenhaft Heiligen (...die die Sünden der anderen Christen oft wieder zurechtrückten...) weitaus einfacher fallen als, sorry, wenn ich das so arm sage, einem Moslem, der eine mystisch arme Religion mit einer Geschichte voll Blut hat.
Also, Brüder und Schwestern, wir sollten eine Art heiligen Stolz, Kind der Kirche zu sein, kultivieren. Fällt nicht immer leicht (hey! ich studiere an der FU Berlin Physik, ich weiß, wie schwer das ist!), aber mit Gottes Hilfe werden wir in der Welt unseren Mann, äh, Christ, stehen.
Wichtig für den (ich schs ma pathetisch) "Kreuzfahrer von heute" ist auch das Gebet! wir sollten, wie es Maria in Fatima verlangt, für den Frieden und die Bekehrung der ganzen Welt beten. Is so ein Grund, warum ich mich einer Rosenkranz-Bruderschaft anschließen will bzw. eine Gebetsaktion ins Leben rufen will. Whaevah, time will tell, ich werds dann hier posten....

So, für die, die sich durch diesen kruden Texct gelesen haben (oder ganz gewitzt runtergescrollt haben...) hier zur Belohnung ein Link:

Das Palästinalied!

Und falls ihr an "Maria siegt" von Joseph Mäder herankommt, nun, das Buch paßt eigentlich ganz gut hierrein....

Tuesday, July 13, 2004

Gedenken des hl. Camillo von Lellis

Heute gedenken wir dem "Don" Camillo von Lellis, dem ehrbaren Krankenpfleger. Geb. 1550, kämpfte er ab 1569 gegen die Türken, und auch an sonsten war sein Leben nicht ganz so heilig: Er war ein heftiger Zocker und suchte den Streit. Schließlich verließ er die Armee und jobbte so als Hilfsarbeiter rum, auch als Krankenpfleger im St. Jakobs Spital, wo er wegen seiner Spielsucht und seiner gar unglaublichen Fähigkeit, Streitereien anzuzetteln, wieder rausflog. Trotzdem sollte das später sein Leben prägen, aber gehen wir erstmal weiter im Text. 1574 half er beim Bau eines Kapuzinerklosters und war von den Kapuzinern so angetan, daß er Laienbruder wurde, aber wegen seinem immer noch rel. tadeligen Lebenswandels wieder entlassen wurde.

Wieder in Rom arbeitete er wieder im St. Jakobs-Spital, diesmal jedoch machte er positiv auf sich aufmerksam! Er wurde sogar Hospitalmeister! In Rom selbst lernte er Philipp Neri (toller Mensch mit tollem Vornamen, as I would say...) kennen, dessen Bekanntschaft Camillo dazu brachte, Priester bei den Jesuiten zu werden (1584), jedoch schon 1582 hatte er einen eigenen Orden gegründet, die sog. "Regularkleriker vom Krankendienst", die sogar den Pestkranken halfen! Dieser Orden tat entscheidendes zur Verbesserung der Krankenpflege in Italien. 1607 gab er die Ordenslietung weiter, da er von verschiedenen Krankheiten geplagt wurde, jedoch sorgte er sich immer, wenn er aus dem Bett aufstehen konnte, weiter um die Kranken. Im Jahre 1614 starb er schliesslich. Er ist der Patron aller Krankenschwestern und Krankenpfleger, der Kranken und Sterbenden und aller Krankenhäuser.
"Was Du dem geringsten meiner Brüder getan hast" - so könnte man mit einem Herrenwort sein Leben (nach der Bekehrung) zusammenfassen, und in der Hinsicht (und in der Änderung seines Lebenswandels) ist er ein gutes Vorbild.

Sunday, July 11, 2004

Götzendienst in Fatima!

Leider Gottes hatten die PiusXbrüder ausnahmsweise ;) mal recht.
In Fatima fand tatsächlich ein Götzendienst statt, jedenfalls hat ein Hindu am Altar gebetet. Beten wir für:

-Fatima, auf daß der Altar neu geweiht und niemals wieder entweiht werde
-Rom, auf daß sie aus den damit verbundenen Ärgernissen siegreich hervorgehen
-Portugal, auf daß bis auf diesen Ausrutscher das Dogma des Glaubens dort immer bestehen bleibe
-die Hindus, daß sie sich zu Gott bekehren

Amen.
Hier ist, was Miles Christi vom www.kath.net-Forum bekam:

"Die Kirche zur Allerheligsten Dreifaltigkeit wird nicht zum "ökumenischen Tempel"

1. Die Leser von "Voz de Fátima" werden sich an unsere Mitteilung vom Januar 2004 mit dem Titel "Fátima, Heiligtum aller Religionen" ?

2. Die Gruppen, die sich gegen unseren Kongreß vom Oktober 2003 hervortraten, nutzten den Besuch einer Gruppe Hindus im Mai 2004 um ihre anti-ökumenische und sogar anti-religiöse Kampagne wiederaufzunehmen.

3. Da wir viele Erklärungsgesuche erhalten haben, verfaßten wir diese kurze Mitteilung (MC: Punkt zusammengefaßt).

4. Die Hindu-Gruppe hat ihren Besuch im Voraus angekündigt und erklärt, daß sie an den Besuch von "Herrn Morari Bapur" erinnern wollte, der vor S.H. dem Papst Johannes Paul II. die Basilika besucht hatte.

5. Der von ihr (von der Gruppe) mitgegrachte Priester stieg bis zur Statue unserer Lieben Frau empor, von seinem Übersetzer begleitet. Die restlichen Gruppenmitgleider blieben außerhalb des Altarraums.

6. Der Priester sang ein Gebet für einige Minute. Er machte weder kultische Gebärde noch zelebrierte irgendein Ritual, weder am (wörtlich: auf) Altar noch außerhalb des Altares. Der Übersetzer erklärte, daß der Priester die "Heiligste Mutter" bat, daß sie den Regierenden Verstand geben sollte, damit Frieden, Frieden, Frieden auf der Welt herrschen sollte.

7. (...) - MC: es geht um den universellen Wunsch nach Frieden und der Hinweis daß verschiedene Nicht-Katholiken Fátima besucht haben, z.B. der Dalai-Lama, der Präsident Indiens, und die Frauen von Clinton und Arafat.

8. Nach dem Gebet in der Erscheinungskapelle wurden die Hindu-Pilger in einem Saal vom Bischof und vom Rektor des Heiligtums empfangen, und haben diesen erklärt, sie sein gekommen aus "Hingabe zur 'Heligsten Mutter' ". Sie haben keine Ähnlichkeiten oder Überlagerung dieses Begriffs zu irgendeiner Gottheit ihrer Religion.

9.10: (...) geht um die Verneinung, daß in Fátima ein interreligiöser Tempel entstehen wird, MC. "

scho hart, denk aber mal, daß da der Bischof ein weng hinters Licht geführt wurde.... Beten wir also auch für ihn und denken nicht nur, er wäre ein relaitvistischer idiot....

Thursday, July 08, 2004

Lang ists her....

...dass ich was geschrieben hab...aber wenn ich morgen den letzten Versuch meines Praktikums hinter mir habe (betet fuer mich!!!), dann kann ich auch mal wieder was neues hier schreiben. Bis dahin segne Euch der allmaechtige Gott
Gruss aus Berlin,
FingO

Thursday, July 01, 2004

Heute ist erstma Namenstag meines Bruders, olé! Muß ich ihm wohl heute ein Bier kaufen oder so....ma kiekn...

Ansonsten biete ich heute mal wohlfeiel Links, hab ja leider heute zu tun...

Hardcore-Katholizismus aus deutschen Landen

Falls ihr mal nach Santjago de Compostela pilgert -zu Fuß natürlich!-, dann sollte man den passenden Reiseführer haben. Da wir alle ja multilingual sind, traue ich euch nen englischen Text zu....;)

Und noch mehr für die Anglophilen: Die Legenda Aurea!!!

Hier habt ihr die Lesungen des heutigen Tages:

So, das wars für heute. Leider hab ich noch ein Leben neben dem Blog, ansonsten würd ich mehr Herzblut investieren.

Bis Sonntag wirds btw. nix geben, denn da bin ich in Altötting, mit Maria meinen Geburtstag zu feiern!

Also, Gottes Segen wünscht Euch
der zu Maria pilgernde FingOlFin