Friday, June 25, 2004

Heiliger des Tages: Wilhelm von Vercelli

Sodele, ich erzähle heute eine kl. Legende dieses Heiligen, wer das war, könnt ihr hier lesen. Aber kommen wa zur Legende:

Als man das Kloster auf dem Monte Vergine baute, packte er natürlich selbst mit an (er war haltn Heiliger!), und transportierte mithilfe eines Esels die Steine, die man zum Bau brauchte, nach oben. Eines Tages jedoch kam ein Wolf und zerriß den Esel. Der Heilige kam dazu (er hatte hinter einer Böschung das Stundengebet gebetet), und in Gottes Namen zwang er den Wolf, die Last an des Esels statt nach oben zu tragen. Und der wilde Wolf gehorchte dem Heiligen und trug ohne zu murren (oder eher zu knurren....) die Last nach oben.

die Geschichte (wobei ich nicht behaupten will, sie sei erfunden, ich glaube an Wunder!) erinnert uns an die Mittelalterliche Frömmigkeitsströmung, die meinte, der Heilige Gottes wird wieder in die Zeit vor den Sündenfall zurückversetzt, in der Mensch und tier nicht Feind waren und miteinander sprechen konnten. Was können wir heute aus der Geschichte lernen? Nun, folgen wir Christus! Wenn wir unser Werk ihm aufopfern, wird es uns leicht fallen, andere zu gewinnen, selbst "bissige" Kerle, selbst Menschen, die erstmal unser Werk erschweren wollten. Der belese Christ erinnere sich an den Babyface-turn des Saulus (Begriff aussem Catchen, wenn ein "böser" auf einmal zum Helden wird) zum Paulus: Ein Wolf wurde auf das Wort des Herrn zum Lamm, oder besser zum Diener des Lammes. Und da wir (oder in dieser Legende Wilhelm) in der Welt Christus nacheifern sollen, werden wir mit Der Hilfe des Herrn den Saulus der heutigen Zeit zum Paulus bekehren können.
So nebenbei fällt mir grad noch auf, daß schon lang kein Hund mehr mich angebellt ht, wenn ich Rosenkranzbetender Weise die Straßen langflaniert bin. Durchs Gebet werden Hunde zahm? Hmmm....auf jeden Fall danke ich Gott und Maria dafür, da ich ne ziemlich krsse Hundephobie hab....

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